Gleich fangen wir an zu TANZEN…

Yoga ist für alle da!

Yoga – alle reden drüber. Und gefühlt jede*r macht es. Für Sophie ist es mittlerweile über 10 Jahre her, dass sie sich in ihre erste Yogastunde traute. Ein Super-Mega-Profi ist sie in dieser Zeit nicht geworden, aber sie übt mit Ausdauer und Leidenschaft! Am Anfang dachte sie auch immer, Yoga wäre gar nichts für sie. Warum sie jetzt trotzdem seit mehr als 10 Jahren dabei ist? Das erzählt sie euch hier!

Sophie, Mitarbeiterin im Marketing bei TANZ IM LADEN, macht seit über 10 Jahren Yoga

Yoga – das klang für mich eigentlich nie nach einer Sportart, die für mich geeignet wäre. Ich bin kein besonders beweglicher Typ, mein Körper schenkt mir nichts. Jeden Muskel, jede Biegsamkeit muss ich mir mühsam erarbeiten. Hinzu kam, dass ich Yoga im Kopf immer mit einem Hauch Esoterik verband. Hatte das nicht irgendwas mit Buddhismus zu tun? Wird da nicht ge-ommmmt und werden die Hände nicht ständig fromm vor dem Körper zusammengeführt?

Ich bin zwar katholisch getauft, aber jeglicher Form von Spiritualität stehe ich erst mal skeptisch gegenüber. Außerdem suche ich im Sport ja vor allem die Bewegung und keinen Religionsersatz! Über den Hochschulsport kam ich dann vor mehr als 10 Jahren doch zum Yoga. Ein Semester lang könnte ich es ja mal ausprobieren, dachte ich. Und was soll ich sagen: Ich blieb dabei. Yoga ist mein Sport geworden, völlig entgegen meiner Erwartungen. Und ich liebe es sehr!

Was bringt mir Yoga?

Yoga trainiert meinen Körper ganzheitlich und bringt gleichzeitig meinen Kopf zur Ruhe. Das Üben der vielen verschiedenen Asanas (Yoga-Haltungen) erfordert viel Konzentration. Und das gelingt nur, wenn ich mich völlig auf die Bewegung fokussiere und meinen Gedanken keine Chance gebe, zu Arbeits-To-Dos oder Einkaufslisten abzuschweifen.

Ich gebe zu, am Anfang war es hart. Denn ich bin einfach kein von Natur aus biegsamer Typ, habe auch in meiner Kindheit und Jugend keinen Sport gemacht, der Beweglichkeit und Dehnfähigkeit besonders fördern würde. Stattdessen bin ich viel geritten, gejoggt und Rad gefahren – alles Sportarten, die die Sehnen und Bänder eher verkürzen. Aber gerade deswegen ist ein Ausgleichssport so wichtig! Nicht ohne Grund treffe ich in meiner Yoga-Klasse unter anderem auch auf ambitionierte Ausdauersportler*innen, die durchs Yoga Sportverletzungen vorbeugen oder die letzten Überforderungen auskurieren.

Yoga ist für alle da!

Als ich neu mit Yoga begann, und auch nach jeder meiner zwei Schwangerschaften, als ich gefühlt wieder von vorn beginnen musste, war es erst mal sehr anstrengend. Körperlich, na klar. Aber vielleicht auch ein bisschen vom Kopf her. Denn auch ich kann mich nicht ganz von den Bildern lösen, auf die ich in Yoga-Videos oder auf Werbefotos im Internet stoße: Top trainierte Frauen in bauchfreien Sport-Tops und hautengen Leggings verbiegen sich da in alle möglichen Richtungen. Muss ich nicht auch so aussehen, um Yoga überhaupt vernünftig praktizieren zu können?

Die Antwort ist so kurz wie simpel: Nein! Yoga ist für alle da! Und das ist genau der Grund, warum ich mich in diese Form des Körpertrainings verliebt habe. Alter, Größe, Körpergewicht und Trainingszustand spielen beim Yoga eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist meines Erachtens, dass man sich darauf einlassen kann und dass man unter fachkundiger Anleitung einfach loslegt und dabei bleibt. Jede*r trainiert auf seinem Level und lernt so auch, die Grenzen des eigenen Körpers zu erspüren und nach und nach immer weiter zu verschieben.

Ich selbst war schnell begeistert, wie schnell und nachhaltig sich mein Körper mit nur einer Trainingseinheit pro Woche verändert hat. Bei akutem Zwicken im Rücken kenne ich mittlerweile auch meine drei, vier Übungen, die mir spontan Zuhause helfen. Und nach 20 Minuten abendlicher Yogapraxis im Wohnzimmer sind die Beschwerden einfach verschwunden!

Die richtige Anleitung ist wichtig

Auch wenn ich heute gelegentlich gerne alleine Zuhause übe: Professioneller Unterricht ist mir nach wie vor sehr wichtig. Beim Yoga kommt es extrem auf Details an. Schon eine kleine Änderung (Po anspannen! Die Körperseite entkurven! Den linken Arm ausdrehen!) bewirkt oft eine völlig andere Anstrengung. Und nicht zuletzt beugt eine gute Anleitung Verletzungen vor!

Bei TANZ IM LADEN findet ihr diese Anleitung in den PowerYoga-Kursen von Melanie und Beate. Ulya ist unsere Expertin für Yoga in der Schwangerschaft.

Studioleiterin und Yogalehrerin Melanie Jung über Yoga

"Ich unterrichte seit vielen Jahren Yoga in meinem Studio in Essen-Rüttenscheid. So richtig eingetaucht in die Yoga-Welt bin ich nie und ich bin auch keine Durch-und-durch-Yogalehrerin. Für mich ist Yoga EINE mögliche Art der Bewegung, die ich sehr schätzen und lieben gelernt habe. Neben Pilates, Körperarbeit, Bewegung und Tanz ist Yoga eine Art des Trainings, das ich nicht missen möchte.

Melanie Jung unterrichtet PowerYoga bei TANZ IM LADEN

In unseren Yoga-Kursen bei TANZ IM LADEN geben wir keine spirituellen Richtlinien oder Werte vor. Nichtsdestotrotz ist Yoga für mich mehr als nur ein Sport – und ich freue mich, wenn wir das auch unseren Kursteilnehmer*innen vermitteln können. Durch Yoga können wir in der sehr verkopften Zeit und Gesellschaft, in der wir leben, wieder eine gute Verbindung zu unserem Körper finden und so wieder mehr bei uns selbst ankommen.

Mein Ziel ist es, dass Menschen sich in der Bewegung erleben, erfahren, sich kennen lernen. Dass sie lernen, mit sich, ihrem Körper, ihrer Gesundheit, ihrer Kraft und auch ihren Grenzen auf gute Weise umzugehen. Wer spürt, was ihm in der Bewegung, im Yoga, gut tut und was für den eigenen Körper wichtig ist, kann dieses Erleben auch auf andere Bereiche im Leben übertragen. So kann Yoga, genauso wie Bewegung allgemein, Pilates oder Tanz auch zu einem Lern- und Erfahrungsfeld werden, das auf ganz individuelle Weise mehr oder tieferes ermöglicht."